Pferde sind  Herdentiere. Viele von ihnen haben ihre Beziehungsfähigkeit auf Menschen ausgeweitet. Das macht einen innigen Körperkontakt im Umgang möglich, wodurch diese Pferde sich für therapeutische Intervention besonders gut eignen. Das "reiten lernen" ist ein Nebeneffekt. Im Vordergrund steht das differenzierte, aber auch spielerische Kennenlernen und Ausloten eigener Fähigkeiten ohne Leistungsstress.
Dabei wird der Mensch in verschiedenen Bereichen berührt:

  • in seiner Körperlichkeit und Beweglichkeit
  • in seiner Wahrnehmungsfähigkeit und Sensibilität
  • in seiner Beziehungs - und Auseinandersetzungsfähigkeit
  • seiner Fähigkeit, Fremd - und Eigenverantwortung zu übernehmen
  • in seiner realitätsbezogenen Selbsteinschätzung

Menschen mit folgenden Problemen können vom therapeutischen Reiten profitieren:

  • Selbstunsicherheit
  • Angstsyndrom
  • Einschränkungen des Realitätsbezugs
  • Störungen in der Selbst - und Fremdwahrnehmung
  • Veränderungen der Körperwahrnehmung
  • Störungen der koordinativ - kognitiven Fähigkeiten
  • Störungen durch Traumen unterschiedlicher Art
  • Antriebsstörungen
  • Disbalance der emotionalen und kognitiven Fähigkeiten
  • Verlust der Lebensfreude
  • Störungen der zwischenmenschlichen Beziehungsfähigkeiten
  • Gruppenunfähigkeit