Der pädagogische Grundgedanke bei der schulischen Integration von Zirkusarbeit ist die Erziehung zur Selbsterziehung.
Es ist eine Arbeit, die große Genauigkeit gearbeitet erfordert.
Diese ist in den Zirkuslektionen notwendig, um zum Beispiel Pyramiden sicher bauen zu können. Die Kinder lernen, dass das Pferd ein zuverlässiger Partner ist, solange sie konzentriert und diszipliniert mit ihm umgehen.

Kinder streben nach Freiheit und wachsen über ihre Grenzen hinaus - ja, sie sprengen sie geradezu.
Kinder arbeiten allein durch ihre eigene Motivation und richten sich innerlich und äußerlich auf. Sie werden stabil, beschwingt und erfüllen sich mit neuem Geist. Sie lernen Selbstständigkeit und Tragfähigkeit, sie versuchen standhaft und stark zu sein, um andere halten zu können - sie zeigen Mut und schenken dem Gegenüber Mut, Vertrauen und Verlässlichkeit.
Kurzum: Innerhalb der Gemeinschaft nimmt das Kind seinen Platz ein -  es empfindet sich als einen wichtigen Baustein, ohne den das Bauwerk nicht stabil ist.


Je nachdem, welche Kinder am Projekt teilnehmen, entwickeln wir eine entsprechende Zirkusschau.
Jedes Kind wird dabei eine ihm passende Rolle finden.
Beispiele:

  • voltigiertechnisch, schon abenteuerliche Indianernummer
  • starke Gewichthebernummer
  • Seiltänzer/innen
  • Clowns, die u.a. als Zwischennummern mit Pferd oder Hund oder den beiden liebenswerten Kaninchen auftreten
  • wilde Einbrecherbande
  • Löwen und Raubtiere
  • Jongleure oder Akrobaten
  • Feuerspucker
  • Märchenfiguren wie Ritter, Prinzen, Prinzessinnen etc.